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Im Jahr 1870 den 22 April sind die Liegen-
schaften der seligen Gattin Josefs Glaisen zu Lingwurm
in Gegenwart des Josef Glaisen und seiner Söhne Josef
Johann und Ignaz und unter schriftlicher Gutheissung Josef Anton
und Ferdinand Glaisen durch den eidlichen Schätzer Moritz
Luggen in der Feldmatten Moritz Zurwerra auf fol-
gende Weise verteilt und angelobt werden, nämlich jedem
Sohn wird solang der Vater noch lebt, drei viertel Wiesen und
ein Viertel Acker zur Nutzniessung gegeben und dieser im
alten Stafel genannt. Nach dem Tode des Vaters wer-
den diese Teile wieder zusammen gelegt und dass das ganze
Vermögen der sel. Mutter des Vaters brüderlich ver-
teilt werden.
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